Grüne fordern Schutzmaßnahmen vor Wasserfluten

Pressemitteilung der Fraktion in der SVV:

06.06.24 –

PRESSEMITTEILUNG

Grüne fordern Schutzmaßnahmen vor Wasserfluten

Als einzige Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung meinen es Bündnis 90/Die Grünen ernst mit dem Schutz unseres Grundwassers und dem Schutz vor Überflutungen.

Mit 12 vorgeschlagenen Maßnahmen wollten die Grünen die SVV bereits im Herbst 2022 nach der verheerenden Ahrtalkatastrophe und dem Dürresommer in Brandenburg dazu bewegen, mehr gegen die sinkenden Grundwasserspiegel und drohende Überflutungen zu tun. Bereits für 2023 sollte ein Sofortprogramm aufgelegt werden. Unter anderem sollten kleinteilige Möglichkeiten der Regenwasserversickerung ergriffen werden. Das hätte nicht viel gekostet. Planungen der Stadt und auch von Bauherren und Investoren sollten stärker die örtliche Versickerung von Regenwasser berücksichtigen. Dies kann plötzliche Überflutungen verhindern helfen. Gründächer leisten hierzu ebenfalls einen wichtigen Beitrag, da sie Wasser zurückhalten. Es gab keine Mehrheit für den Beschlussvorschlag.

Das Klima wandelt sich: Nach dem Ahrtal haben aktuell Bayern und Baden-Württemberg mit den Folgen heftiger Überschwemmungen zu kämpfen. „Ich meine, es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns eine solche Katastrophe ereilen wird. Der Sturm im letzten August war bereits ein Vorgeschmack.“ sagt Ralf Krombholz, Stadtverordneter und Verfasser des damaligen Vorstoßes in der SVV. „Wir bekommen weiterhin Dürren, Orkane und Überflutungen – die Klimadaten sind leider sehr eindeutig und die Lage wird in den nächsten Jahren nicht besser, sondern schlimmer werden. Die verbreitete Ignoranz der meisten Stadtverordneten gegenüber dem Klimawandel und daraus folgenden notwendigen Maßnahmen bei uns vor Ort ist mir nicht mehr erklärlich. Die Kolleginnen und Kollegen stecken den Kopf in den Sand und hoffen, dass es so schlimm nicht werden wird. Wie trügerisch.“

Die Grünen werden das Thema nach der Kommunalwahl wieder auf die Tagesordnung der Kommunalpolitik heben. „Es kann doch auch nicht sein, dass Industrie und Landwirtschaft ungeprüft horrende Mengen an Grundwasser abpumpen dürfen und den Bürgern zugleich verboten wird die Gärten zu bewässern.“

Das kommunale Wassermanagement ist dringend notwendig, wegsehen hilft nicht – meinen die Grünen.

Ralf Krombholz
Fraktionsmitglied

Die Pressemitteilung als PDF >>> 

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