15.11.12 –
Hat diese Stadt eigentlich keine anderen Probleme, als sich wochenlang mit der Frage zu beschäftigen, wer hier im nächsten Jahr Posten als Beigeordnete bekommt und wie das am geschicktesten zu bewerkstelligen ist?
Den Akteuren dieser Show sei ein Blick auf den völlig überschuldeten städtischen Haushalt empfohlen. Fragt sich eigentlich niemand bei CDU und Linken, woher die weiteren rund 100.000 EUR kommen sollen, die ein zusätzlicher Beigeordnetenposten kostet? Durch weitere Kürzungen bei Theater, Verkehrsbetrieben, Vereinen etc. vielleicht?
Gibt es eigentlich über die Absicherung der eigenen politischen Wunschträume und finanziellen Versorgungsmentalitäten hinaus eine unbedingte Notwendigkeit für neue Posten? Frau Dr. Dietlind Tiemann wollte sogar zwei neue Beigeordnetenposten schaffen, um ihre politischen Ambitionen umzusetzen.
Gleichzeitig wird in einigen Fachämtern der Verwaltung die Personaldecke immer weiter ausgedünnt: zu Lasten der Aufgabenerledigung oder in den städtischen Betrieben wird sehr kreativ an den Personalkosten rumgebastelt. Gut, dass die SPD hier nicht mitspielt.
Ich halte es für richtig, wenn sich die politischen Verhältnisse, die sich aus demokratischen Wahlen ergeben, auch in der Führungsstruktur unserer Stadt widerspiegeln. Immerhin haben rund 70% der Wähler bei den letzten Kommunalwahlen nicht für die CDU gestimmt.
Deshalb sollte es neben der CDU- Oberbürgermeisterin eine/n SPD- Bürgermeister/in und eine/n Linke/n Beigeordnete/n geben. Zusätzliche hochdotierte Stellen sind nicht notwendig.
Nach dem bevorstehenden Ablauf der Amtszeiten des derzeitigen Beigeordneten bzw. Bürgermeisters kann ein demokratisch fundierter Umbau der Stadtführung problemlos umgesetzt werden. Bei einer Besetzung der Positionen in der Stadtspitze, die den Mehrheitsverhältnissen in der Stadtverordnetenversammlung entsprächen, würde auch das unwürdige und inhaltsfreie Postengeschacher unnötig. Vielleicht ist dadurch sogar eine bessere Zusammenarbeit der Parteien im Interesse der Stadt möglich.
Das setzt demokratisches Denken und Handeln aller Beteiligten und insbesondere der Oberbürgermeisterin voraus, denn diese hat das Vorschlagsrecht für die frei werdenen Posten.
Können wir das von ihr erwarten?
Martina Marx
Kreisverband Brandenburg an der Havel
Bündnis 90/Die Grünen
Urlaub! Die Geschäftsstelle ist vom 31.08. bis 20.09.2026 geschlossen!
Das Regionalbüro Felix Banaszak ist momentan nicht besetzt!
Anfragen und Terminvereinbarungen gern über vorstand@gruene-brandenburg-havel.de
Für alle Mitglieder und Sympathisanten, die die Arbeit des Kreisverbandes auch finanziell unterstützen möchten, können dies unter folgender Bankverbindung tun:
Inhaber: Bündnis 90/Die Grünen
IBAN: DE04 1606 2073 0008 0784 75
Wir bedanken uns für alle Spenden.
Urlaub! Die Geschäftsstelle ist vom 31.08. bis 20.09.2026 geschlossen!
Das Regionalbüro Felix Banaszak ist momentan nicht besetzt!
Anfragen und Terminvereinbarungen gern über vorstand@gruene-brandenburg-havel.de
Für alle Mitglieder und Sympathisanten, die die Arbeit des Kreisverbandes auch finanziell unterstützen möchten, können dies unter folgender Bankverbindung tun:
Inhaber: Bündnis 90/Die Grünen
IBAN: DE04 1606 2073 0008 0784 75
Wir bedanken uns für alle Spenden.
Die Bundesregierung war auf Kabinettsklausur. Auf der Tagesordnung stand die Frage: Wie kommt die deutsche Wirtschaft wieder auf Kurs? Zu [...]
Du interessierst dich für Demokratie und eine vielfältige Gesellschaft? Du möchtest neue Perspektiven kennenlernen, dich austauschen und [...]
In Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern heißt es im Herbst: Wenn Bündnisgrüne in den Landtag einziehen, können wir zusammen mit den [...]