26.09.13 –
Unsere Fraktion hat 4 Minuten Redezeit erhalten, um sich zu den Vorfällen bei den Stadtwerken zu äußern. Ich habe überlegt diese vier Minuten zu verschenken oder gar zu verkaufen, allerdings davon wieder abgesehen.
Sehr geehrte Stadtverordnete, liebe Brandenburger, ich arbeite im Strafvollzug. Diese kriminelle Energie, die in der Geschäftsführung der Stadtwerke zutage getreten ist, ist mir nicht unbekannt.
Wenn jemand derart betrügen möchte, dann zieht er es durch. Wir können jetzt lamentieren über den fehlenden Antikorruptionsbeauftragten, über das Klima in der Firma, über unzureichende Geschäftsanweisungen usw. Eines bleibt unterm Strich: Es fand sich keiner, der schon früher den Mut hatte und die Courage besaß zu sagen: Mit mir nicht! Keiner suchte den Weg zum Betriebsrat oder zum Aufsichtsrat oder gar zur Politik. Sollte es sich wirklich um ein derartiges System der Einschüchterung gehandelt haben?
Es muss die Frage gestellt werden, warum mangelte es an dieser Courage, sich verantwortlich zu fühlen für den eigenen Betrieb, für die Stadt Brandenburg und letzten Endes auch für die Bürger dieser Stadt. Liegt der Grund vielleicht im mangelnden Vertrauen der Menschen gegenüber Interessenvertretern oder der Stadtpolitik? Getreu dem Motto: „Die da oben tun sowieso nichts für uns“
Meine Damen und Herren. Sind wir als gewählte Volksvertreter, und dabei schließe ich die Verwaltungsspitze ausdrücklich mit ein, tatsächlich Vorbilder, wenn es darum geht offen, deutlich und kritisch miteinander umzugehen? Erleben nicht auch wir immer wieder das Vorenthalten oder eine Salamitaktik bei der Weitergabe von Informationen oder gar das Beschwichtigen, es habe schon alles seine Richtigkeit.
Und auch wenn wir unseren Pflichten als Stadtverordnete oder als Aufsichtsratsmitglieder, z.B. im Zuge einer Akteneinsicht nachkommen, erleben wir nicht selten den pauschalen Vorwurf „warum man denn so misstrauisch sei“.
Liebe Stadtverordnete, ich bin der Auffassung, wir sollten unsere Pflichten gegenüber den Brandenburgern wahrnehmen, Missstände offen ansprechen und unklare Entscheidungsprozesse konsequent hinterfragen – im Interesse der Entwicklung der Stadt Brandenburg an der Havel.
Kommt uns gerne in unserer Geschäftsstelle sowie im Regionalbüro unseres Bundesvorsitzenden Felix Banaszak in der Ritterstraße 90 besuchen.
Doreen Müller - Kreisgeschäftsführerin
Kreisgeschäftsstelle
Mo 15:00 - 18:00 Uhr
Am 09.03. und 16.03.2026 ist die Geschäftsstelle geschlossen!
Anfragen/Terminvereinbarungen gern an vorstand@gruene-brandenburg-havel.de
Charlotte Muijs
Regionalbüro Felix Banaszak
Fr 10:00 - 17:00 Uhr
Für alle Mitglieder und Sympathisanten, die die Arbeit des Kreisverbandes auch finanziell unterstützen möchten, können dies unter folgender Bankverbindung tun:
Inhaber: KV Grüne Brandenburg Havel
IBAN: DE04 1606 2073 0008 0784 75
Wir bedanken uns für alle Spenden.
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